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Ein Neuanfang mit Vorbehalt

SPD zieht Reißleine und schlägt europaweiten Wettbewerb vor, hält aber an Outlet fest

23 Nov 2018 / 18:26 Uhr
Gelnhausen. Der Leipziger Investor Peter Wolf wird vorerst nicht den Zuschlag für das ehemalige Kaufhaus Joh bekommen. Nachdem die juristischen Bedenken gegen die Vorgehensweise der Stadt Gelnhausen immer massiver geworden sind, zieht die SPD nun die Reißleine und spricht sich ebenfalls für einen Neustart der Planungen aus. An der Idee für ein City-Outlet hält die größte Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung indes weiterhin fest. In der Sitzung am 12. Dezember will die SPD einen europaweiten Investorenwettbewerb anstoßen.

„Mit der Bestätigung durch das Amtsgericht Leipzig, dass Investor Wolf 2014 wegen Untreue in 23 Fällen zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt wurde, liegt aus unserer Sicht eine völlig neue Sachlage auf dem Tisch. Darüber kann man nicht hinwegsehen, zumal ein Vertrag abgeschlossen werden soll, der ein hohes Maß an Vertrauen für den Verkauf der Joh-Immobilie voraussetzt“, begründet Fraktionsvorsitzender Ewald Desch den Sinneswandel seiner Partei in einer Mitteilung. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Ursachen für die Kehrtwende der SPD.

Mehr dazu in der GNZ am Samstag, 24. November

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