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„Schwimmbad-Programm reicht nicht“

Landrat Stolz sieht hohen und dringenden Modernisierungsbedarf

29 Nov 2018 / 15:56 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Das vom Land Hessen neu aufgelegte Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm (SWIM) trifft nach Ansicht von Landrat Thorsten Stolz den dringenden Bedarf der Städte und Gemeinden und wird daher auch von der Kreisspitze und den Bürgermeistern im Main-Kinzig-Kreis unterstützt. Das Volumen von 50 Millionen Euro an Fördergeldern für fünf Jahre für ganz Hessen erscheine in Anbetracht des hohen Bedarfs allerdings „lediglich als ein Tropfen auf den heißen Stein“.

Gemeinsam mit den Bürgermeistern Matthias Möller (Schlüchtern), Gerald Helfrich (Gründau) und Stefan Erb (Erlensee) stellvertretend für alle Städte und Gemeinden im Kreis vertritt Stolz die Auffassung, dass damit nicht im Ansatz eine flächendeckende, nachhaltige Unterstützung der Sport- und Freizeitstätten gewährleistet werden kann.

Der Main-Kinzig-Kreis hat den Bedarf gewichtet und eine entsprechende Prioritätenliste vorbereitet. Ganz oben steht das Freibad Schlüchtern. Dort sollen die Becken saniert und modernisiert, die Technik erneuert und erweitert und zugleich eine behindertengerechte Infrastruktur geschaffen werden. An der geschätzten Investitionssumme von 4,7 Millionen Euro könnte sich das Land Hessen mit bis zu 1,2 Millionen Euro beteiligen. „Dieses Beispiel zeigt den enormen Finanzbedarf, der sich aufgestaut hat“, verdeutlicht der Landrat gemeinsam mit den Bürgermeistern. Hinter dem Schwimmbad in Schlüchtern befinden sich das Hallenbad Gelnhausen, das Nidderbad in Nidderau, das Freibad Ulmbach und das Freibad Langenselbold auf den weiteren Plätzen. Insgesamt hat das Land Hessen eine auf fünf Vorschläge begrenzte Prioritätenliste angefordert. Der Kreis wird jedoch die fünf weiteren Vorschläge ebenfalls an das Ministerium weiterreichen: das Familienbad Wächtersbach, das Freizeit- und Erlebnisbad Biebergemünd, das Naturerlebnisbad Bad Orb, das Naturschwimmbad Altengronau und das Freibad Lohrhaupten.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 20. November, in der GNZ.

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