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Wo der Krieg alltäglich ist

JU-Bundesvorstand Max Schad über seine Reise nach Israel

06 Sep 2018 / 16:10 Uhr

Main-Kinzig-Kreis. Als Mitglied des Bundesvorstands der Jungen Union hat Max Schad, CDU-Landtagskandidat im Wahlreis 40, an einer Reise nach Israel teilgenommen. Im Gespräch mit GNZ-Redakteur Matthias Abel berichtet er vom Besuch bei Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und davon, wie allgegenwärtig der Krieg in dem nahen und doch zugleich so fernen Land ist.

GNZ: Herr Schad, hat Sie die Reise nach Israel verändert?

Max Schad: Jeder Aufenthalt in diesem faszinierenden Land verändert die Besucher, und jeder Besuch wirft neue Fragen auf. Israel ist ein Land, in dem Gegensätze in einer solchen Schärfe aufeinandertreffen, die wir uns hier nicht vorstellen können.

Gibt es Dinge, die Sie überrascht haben?

In der Tat – vor allem, wie positiv die Menschen dort, trotz der verhängnisvollen Geschichte, gegenüber Deutschland eingestellt sind. Hier ist tiefes Vertrauen gewachsen, das müssen wir jetzt weiter vertiefen.

Wurden Sie auf die jüngsten Übergriffe auf Menschen jüdischen Glaubens in Berlin angesprochen?

Die Angriffe waren tatsächlich ein Thema. Die Menschen in Israel differenzieren dabei deutlich zwischen deutschem und arabischem Antisemitismus. Oft meinen Israelis, dass wir judenfeindlich eingestellten Migranten gegenüber zu tolerant sind.

Sind wir das tatsächlich?

Das will ich nicht abschließend beurteilen. Fest steht jedoch, dass wir klarmachen müssen: Wer sich an Juden vergeht, hat bei uns nichts zu suchen.

Das gesamte Interview lesen Sie am Freitag, 7. September, in der GNZ.

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