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Original Don Kosaken begeistern in Neuberg

Russischer Chor tritt erneut in ausverkaufter Ravolzhäuser Kirche auf

04 Apr 2017 / 23:32 Uhr
Neuberg-Ravolzhausen (re). Bereits zum zweiten Mal ist der „Original Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff“ in der Ravolzhäuser Kirche aufgetreten. Wie schon im April 2015 konnte das weltberühmte Ensemble unter der Leitung von Wanja Hlibka beim Galakonzert in diesem Jahr das Publikum wieder restlos begeistern.

Mit zum Teil stehenden Ovationen begleiteten die Zuhörer die ergreifenden Lieder der wie immer einheitlich in schwarzer Kosaken-Uniform mit roter Hosennaht gekleideten Sänger und machten deren Auftritt erneut zu einem ganz besonderen Ereignis im Kulturleben von Neuberg und der ganzen Region. Bereits zum zweiten Mal war es dem „Förderkreis Kirchensanierung Neuberg-Ravolzhausen“ gelungen, den weltberühmten „Original Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff“ nach Neuberg zu locken. 2015 war der Kontakt mit dem Förderkreis durch Zufall zustande gekommen. Die Atmosphäre und Begeisterungsfähigkeit des Neuberger Publikums sind dem Leiter des Chores dabei so gut in Erinnerung geblieben, dass es für ihn, wie Wanja Hlibka ausdrücklich betonte, keine Frage sei, nach der abermaligen Anfrage erneut in die eigentlich für Auftritte dieser Größenordnung zu kleine Kirche zu kommen. Und auch diesmal zeigte sich wieder, über wie viel Anziehungskraft der einst vom legendären Serge Jaroff gegründete Chor auch im Main-Kinzig-Kreis verfügt. Nicht nur aus Neuberg, auch aus der näheren Umgebung waren zahlreiche Gäste gekommen und füllten das Ravolzhäuser Gotteshaus bis auf den letzten Platz. Unter der Leitung von Wanja Hlibka, der als seinerzeit jüngster Solist dem Chor schon unter Serge Jaroff angehört hatte, sang die Gruppe sowohl russisch-orthodoxe Sakralgesänge als auch alte russische Volksweisen – ohne instrumentale Begleitung.

Mit bekannten Stücken wie „Abendglocken“, „Auf einem russischen Jahrmarkt“ oder „Schneegestöber“ eroberten die Sänger die Herzen der Zuhörer. Als nach der Pause das berühmte „Kalinka“ erklang, hielt es die Besucher nicht mehr auf ihren Plätzen. Unter stehendem Applaus mussten die Sänger schon mitten im Konzert zwei Zugaben geben.

Als nach dem Finale mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ noch eine letzte ergreifende Zugabe folgte, war es um das Publikum geschehen, und so manchen Besucher überkam die sprichwörtliche Gänsehaut. Lang anhaltende Beifallsstürme waren der Lohn für die Künstler. So wurde das Galakonzert der Don Kosaken auch für den veranstaltenden „Förderkreis Kirchensanierung“ nicht nur zu einem wichtigen Meilenstein im Hinblick auf die endgültige Fertigstellung der Orgel in der Ravolzhäuser Kirche, sondern abermals zu einem herausragenden Ereignis im Veranstaltungskalender der Gemeinde Neuberg.

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