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Kandidat ohne Gegner

Andreas Hofmann geht ohne Herausforderer in die Bürgermeisterwahl

23 Mai 2018 / 21:26 Uhr
Ronneburg (mab). 2012 wurde Andreas Hofmann (SPD) zum Ronneburger Bürgermeister gewählt. Am Sonntag stellt er sich zur Wiederwahl. Dass er sein Amt verteidigt, gilt als sicher – schließlich bleibt der 40-Jährige ohne Herausforderer. Dennoch warnt er davor, das Votum als Selbstläufer zu betrachten. „Wir brauchen eine hohe Wahlbeteiligung und ein aussagekräftiges Ergebnis.“

Von Wechselstimmung ist derzeit in Ronneburg nichts zu spüren. Im Januar hatte die örtliche CDU bekanntgegeben, keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen und Hofmann öffentlich das Vertrauen ausgesprochen. Dass er sich ohne Konkurrenz zur Wiederwahl stellt, betrachtet der Sozialdemokrat durchaus mit gemischten Gefühlen. „Zum einen freue ich mich natürlich, dass ich das Vertrauen der politischen Gremien in Ronneburg genieße. Gemeinsam mit der Opposition haben wir viel erreicht und noch mehr vor. Zum anderen lebt aber Demokratie vom Wettstreit der Ideen“, meint er im Gespräch mit der GNZ.

Vor allem sei der Ausgang der Wahl kein Selbstläufer. „Die größte Gefahr ist, dass die Menschen nicht zur Wahl gehen.“ Sein Wunsch: Eine Wahlbeteiligung, die bei deutlich mehr als 50 Prozent liegt. „Es ist wichtig, dass die Ronneburger Bürger die Politik des Rathauses legitimieren. Wir brauchen ein aussagefähiges Wahlergebnis. Deshalb haben die Gemeindevertreter auch entschieden, den Termin nicht mit der Landtagswahl zusammenzulegen.“

Mehr in der GNZ vom 24. Mai.

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