SUCHE

Abenteuerlust und Ingenieurskunst

Jörg Lotz geht in Kanada im Yukon erfolgreich auf Goldsuche

09 Nov 2018 / 20:11 Uhr

Wächtersbach (re/erd). Der Wächtersbacher Ingenieur Jörg Lotz ist als Goldsucher am Yukon in Kanada unterwegs. Dabei trifft Abenteuerlust auf deutsche Ingenieurskunst. Der Erfolg einer systematischen Suche und fachgerechten Goldgewinnung kann sich sehen lassen. So hat sich Lotz nicht nur in Wächtersbach und Umgebung, sondern auch am Yukon einen Namen gemacht. Nicht umsonst ist er als Experte in einer Goldsucher-Show beim Fernsehsender DMAX zu sehen.

Warum gehen Sie auf Goldsuche im Yukon?

Da gibt es mehrere Gründe. Natürlich haben mich der Yukon und auch Alaska schon immer fasziniert, das geht wohl jedem Mann so, der schon als Junge Jack London gelesen hat. Bisher habe ich verdientes Geld immer in neue Unternehmen gesteckt, so auch hier. Im Jahr 2014 hab ich in Wächtersbach Unternehmensanteile verkauft und stand vor der Frage, wo ich nun investiere. Dabei war für mich wichtig, mein Fachwissen einzubringen, nicht nur virtuelle Werte zu jonglieren und auch Spaß dabei zu haben. Auch ein Investment außerhalb des Euro-Raums halte ich für sehr interessant.

Ich bin von Hause aus Tiefbauingenieur und Wasserwirtschaftler. Das Handling von Boden und Wasser ist wesentliche Schlüsseltechnologie der Goldsuche. Das Wichtigste ist die Geologie, das lernt man auch ein Stück weit als Tiefbauer, und ich hatte Glück mit Sandro Frizzi einen Partner zu finden, der als einer der besten Geologen im Yukon bekannt ist. Wir ergänzen uns prima und sind deshalb auch erfolgreich.

Warum Kanada?

Kanada ist nicht nur landschaftlich fantastisch, es ist ein stabiles Land mit kluger Politik, in manchem könnte sich Deutschland da etwas abschauen. Man hat viele Freiheiten und kann als Deutscher Unternehmen gründen und dort arbeiten. Ein Workpermit zu bekommen ist jedoch nicht ganz einfach, hohe berufliche Qualifikation und Erfahrung ist unabdingbar.

Interessant ist, dass man auch als Deutscher Besitzer eines Claims sein kann. Das Bergbaugesetz im Yukon ist seit über 100 Jahren kaum verändert und sehr liberal.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 10. November.

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