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Das Lernen will gelernt sein

Methodentrainingstage an der Friedrich-August-Genth-Schule

07 Nov 2018 / 21:35 Uhr
Wächtersbach (re). Wie lerne ich richtig? Welche Lernstrategien helfen mir, Lerninhalte zu erarbeiten, Lernstrategien zu entwickeln und erfolgreich anzuwenden? Diesen Fragen gingen Lernende der Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 während der Methodentrainingstage an der Friedrich-August-Genth-Schule gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern intensiv nach.

Basierend auf der Tatsache, dass ohne Methodenkompetenz auch keine Fachkompetenz erworben werden kann, ist das Methodentraining an der Friedrich-August-Genth-Schule seit mehr als zehn Jahren an drei Wochentagen fest im Schulprogramm verankert. Neben dem Erproben und Kennenlernen verschiedener Lern- und Arbeitstechniken an diesen drei Tagen werden die Methoden in den kommenden zwei Schuljahren geübt und gefestigt, sodass die Schüler ihren individuellen Methodenpool erweitern. Allen Jugendlichen begleitet ein Dokumentationsbogen als Nachweis ihrer individuellen Methoden- und Lesekompetenz.

Das Methodentraining der Jahrgangsstufen 5 beinhaltete neben der Organisation einer effektiven Gruppenarbeit und dem Kennenlernen und Anwenden einer Lesestrategie zur Erschließung von langen Sachtexten am dritten Tag das Lernen mit möglichst vielen Sinnen.

Entwicklungspsychologisch ist erwiesen, dass das Lernen und Behalten sich verbessert, je mehr Sinne gebraucht werden. Mit Hilfe eines Lerntypentests ermittelten die Schüler ihren favorisierten Lerntyp. Im anschließenden Stationsdurchlauf, der die verschiedenen Lerntypen berücksichtigte, konnten die verschiedenen Sinne, die beim Lernen angesprochen werden, erprobt werden. Das Stationenlernen wurde in den Reflektionen von den Schülern mehrheitlich als „am besten“ bewertet. Viel Freude bereitete die Vielfalt der Stationen und vor allem die Bastelstation „Pinguine“ fanden die Schüler „super“. Dies entspricht der Erkenntnis, dass rund 90 Prozent beim „Selber Ausprobieren, Tun“ behalten wird.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 8. November.

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