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Eskalation bei Parkplatzstreit

35-jähriger Wächtersbacher wegen Körperverletzung verurteilt

12 Sep 2018 / 19:38 Uhr
    Wächtersbach (nee). Ein 35-jähriger Mann aus Wächtersbach hat sich vor dem Amtsgericht Gelnhausen wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Nötigung verantworten müssen. Richter Dr. Wolfgang Ott verurteilte ihn deshalb zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe, einem Entzug der Fahrerlaubnis für zwei Jahre, 150 gemeinnützigen Arbeitsstunden sowie einer Geldstrafe von 500 Euro.

    Laut Staatsanwaltschaft ist der Angeklagte am 12. April 2017 ohne Fahrerlaubnis von Aufenau aus mit dem Auto nach Wächtersbach gefahren. Er habe sich in der Poststraße umziehen wollen, um dann mit dem Wunsch nach Versöhnung weiter nach Gelnhausen zu seiner damaligen Freundin zu fahren, mit der er sich zu besagtem Zeitpunkt im Streit befunden habe. Da der Beschuldigte sein Auto entgegen der Parkrichtung parkte, habe er den Unmut eines 70-jährigen Mannes auf sich gezogen. Dieser habe wegen der Ordnungswidrigkeit Anzeige erstatten wollen, was den jüngeren Mann sehr verärgert habe, da er die Entdeckung seiner illegalen Fahrt befürchten musste. Als der ältere Mann dann noch ein Foto von dem Fahrzeug machen wollte, habe er diesem laut Anklageschrift mehrmals ins Gesicht geschlagen, bis dieser geblutet habe. Beim Fliehen vom Tatort sei der Angeklagte von den zur Hilfe eilenden Erzieherinnen aus dem benachbarten Kindergarten erwischt worden, die sich vor seinem Auto positionierten, um ihn vom Wegfahren abzuhalten. Eine Frau habe sich direkt vor das Auto gestellt, woraufhin er den Motor habe aufheulen lassen und sogar ein wenig gegen ihre Knie gefahren sei, bis sie schließlich zur Seite gesprungen sei, damit er wegfahren konnte.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 13. September.

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