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Lawrence vermisst objektive Fakten

Weilerser Ortsvorsteher kritisiert Inhalt des Main-Kinzig-Kreis-Gutachtens

24 Aug 2018 / 19:50 Uhr
    Wächtersbach-Weilers (re). Der Ortsvorsteher von Weilers, Glenn Lawrence, steht hinter der Entscheidung der Bundesbahn für die Variante IV. Angesichts der massiven Kritik an dieser Entscheidung zur Variante IV, stellt Lawrence das alternative Gutachten des Kreises in Frage.

    „Was ist ein alternatives Gutachten wert, wenn diese Gutachter wirtschaftlichen und verkehrlichen Bewertungen zu diesem Zeitpunkt keine Bedeutung schenken?“, fragt sich Lawrence verwundert. Wer hierzu nicht zu einem sachkundigen Urteil in der Lage sei, dem spreche er ab, sich ein objektives Gesamtbild über das Projekt machen zu können. Wenn es dann noch dazu komme, dass die Gutachter auf öffentlich zugängliche Daten zurückgegriffen haben, welche die Bahn in „beispielloser Transparenz“ ins Intranet gestellt habe, frage er sich, was die Substanz dieses Gutachtens sei. „Außer einer subjektiven Interpretation von objektiven Fakten der DB enthält dieses Gutachten nichts Greifbares, dass dazu führen könnte, die Entscheidung der Bahn zu verändern“, kritisiert Lawrence. „Sollen hier aus objektiven Fakten alternative Fakten gemacht werden?“, fragt Lawrence. Nach dem Motto, wenn man nur oft genug eine Sache behauptet, wenn es die Menschen irgendwann glauben.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 25. August.

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