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70 Mitarbeiter dürfen vorerst bleiben

Hitachi ABB in Großauheim: IG Metall und Konzern erzielen Kompromiss

12 Jan 2021 / 22:18 Uhr
Hanau-Großauheim (re/mab). Als Teilerfolg bezeichnet die IG Metall Hanau-Fulda das Verhandlungsergebnis mit dem Unternehmen Hitachi ABB Power Grids in der Auseinandersetzung um die geplante Werksschließung in Großauheim. Die am Montag getroffene Vereinbarung sieht den Erhalt von mindestens 70 Arbeitsplätzen am Standort bis Ende 2023 und eine Anschlussperspektive der vom Arbeitsplatzabbau betroffenen Beschäftigten vor.

Mit breiter Unterstützung aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik hatten Belegschaft, Betriebsrat und Gewerkschaft in den zurückliegenden Monaten um den Erhalt des Hanauer Traditionsunternehmens gekämpft. Am Montag konnten die Verhandlungspartner einen Durchbruch erzielen, der allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der IG-Metall-Mitglieder am Standort steht. Demnach bleibt der Standort in Großauheim vorerst teilweise erhalten, der ursprünglich von Hitachi ABB komplett geschlossen werden sollte.

Wie die IG Metall Hanau-Fulda informiert, garantiert der Arbeitgeber, mindestens 70 der derzeit rund 500 Mitarbeiter bis zum 31. Dezember 2023 in Großauheim zu beschäftigen. Um welche Stellen es dabei konkret geht, soll in den nächsten Wochen separat vereinbart werden.

Die Vertragsparteien haben darüber hinaus vereinbart, dass kein Mitglied der Gewerkschaft am Standort vor dem 1. Januar 2023 betriebsbedingt gekündigt wird.

Mehr: GNZ vom 13. Januar.

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