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81.000 Besucher bei den Festspielen

Minus von 100.000 Euro trotz stabiler Zuschauerzahlen

22 Aug 2019 / 15:15 Uhr
Hanau (jus). Die Bremer Stadtmusikanten rocken sich ihren Weg, Schneewittchen bringt das Leben der sieben Zwerge durcheinander, Jacob und Wilhelm Grimm erleben manch kuriose Situation bei ihrem Ausflug ins Märchenreich: Bei den diesjährigen Brüder-Grimm-Festspielen in Hanau gab es wieder allerlei zu erleben. Das abwechslungsreiche Programm lockte mehr als 81.000 Zuschauer ins Amphitheater. Trotz stabiler Zuschauerzahlen liegen die Einnahmen dabei in diesem Jahr jedoch um rund 100.000 Euro unter den Ausgaben.

Als Kulturdezernent sagt Oberbürgermeister Claus Kaminsky dennoch: „Es war eine grandiose Spielzeit.“ Eine Meinung, mit der er nicht alleine sei, wie er mit Blick auf Zuschauerrückmeldungen und Berichterstattung betont. Mit über 40.000 Karten, die bereits vor Beginn der Festspiele verkauft wurden, sei ein neuer Rekord aufgestellt worden. „Mit den diesjährigen Inszenierungen wurde dieser Vertrauensvorschuss abermals gerechtfertigt“, meint der OB. Zwar seien die Besucherzahlen mit 279 Gästen geringfügig unter dem Vorjahr geblieben, es habe in der diesjährigen Spielzeit aber auch zwei Aufführungen weniger gegeben. Dass die Bilanz der Festspiele trotz stabiler Publikumszahlen dennoch einen „kleinen Abrieb auf der Einnahmenseite“ aufweise, liege daran, dass sich das Musical rund um Jacob und Wilhelm Grimm als „Weltenwandler“ nicht ganz so rasant verkauft habe, wie es aus Sicht von Oberbürgermeister und Intendant Frank-Lorenz Engel eigentlich verdient gewesen wäre. Eine Einschätzung, die sie mit Blick auf die kürzlich erfolgte zweifache Nominierung des Stücks für den Deutschen Musical-Preis unterstreichen.

Die Eintrittspreise für die Festspiele werden im kommenden Jahr angehoben. Die Karten für das Musical werden um 4,50 Euro teurer, der Eintrittspreis für den Klassiker erhöht sich um 3,50 Euro, der für das Schauspiel um 2,50 Euro. Die Aufführungen in der Reihe „Junge Talente“ werden 1,50 Euro teurer, ebenso die Eintrittspreise am Theatertag. Unverändert bleibt der Preis für die Schulaufführungen, der 5 Euro pro Ticket beträgt.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 23. August, in der GNZ.

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