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Blutiges Ende einer Beziehung

Hanauer wegen Angriff auf Lebensgefährtin zu Haftstrafe verurteilt

05 Feb 2019 / 22:31 Uhr
Hanau (mab). Eine Nacht im vergangenen August: Gegen Mitternacht flüchtet sich eine Frau in ein Wohnhaus neben einem kleinen Angelsee. Aus einer Wunde an ihrem Hinterkopf fließt Blut. Später wird sie der Polizei berichten, dass ihr damaliger Lebenspartner auf sie eingeschlagen hat und sie im See ertränken wollte. Der ist am Dienstag vom Hanauer Landgericht zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Der Vorwurf des versuchten Totschlags wurde fallen gelassen. Die achtstündige Verhandlung bot einen erschütternden Einblick in das Leben zweier Menschen, die sich das Leben gegenseitig zur Hölle machten.

In Handschellen betritt der 33-jährige Angeklagte den Gerichtssaal. Er wirkt deutlich älter; seine Haare sind grau, seine Haut fahl. Als Staatsanwalt Mathias Pleuser die Anklageschrift verliest, vergräbt der Beschuldigte das Gesicht in den Händen. Die Vorwürfe sind ernst. In der Nacht des 16. August 2018 soll der Hanauer seine 35-jährige Lebensgefährtin mehrfach mit einem unbekannten Gegenstand auf den Kopf geschlagen haben.

Mehr in der GNZ vom 6. Februar.

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