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Brückenbauer und Bärensammler

„Kleiner Bahnhof“ zum Abschied von Jürgen Scheuermann, Direktor der Karl-Rehbein-Schule

02 Feb 2021 / 15:55 Uhr
Hanau (re). Nahezu 17 Jahre leitete Oberstudiendirektor Jürgen Scheuermann die Geschicke des traditionsreichen Karl-Rehbein-Gymnasium in Hanau. Coronabedingt ohne den „großen Bahnhof“ wurde der 65-jährige Schulleiter Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet – ein Abschied von seiner Rehbein, den er sich so nie gewünscht hat und den er in dieser Form gewiss nicht verdient hat.

„Jürgen Scheuermann war und ist immer mittendrin im Geschehen. Einer, der für seine Schule brennt mit ganzem Herzen“, würdigt ihn Kollege Jörn Pick in einer Pressemitteilung. Nicht selten streifte Schermann durch „seine“ Schule, erkundigte sich nach dem Befinden seiner Schüler. Bis tief in die Nacht brannte Licht in seinem Büro. In den Pausen suchte er das Gespräch mit Kollegen, hörte zu, gab Ratschläge oder plauderte. Er sei immer für jeden präsent und ansprechbar gewesen, immer auf Augenhöhe.

Scheuermann werde geschätzt für sein großes Herz, seine Empathie, seine gesunde Portion Humor, für seine Standhaftigkeit, sein Durchsetzungsvermögen und für seine, wenn nötig, klaren Worte. Jürgen Scheuermann habe die Schule zu dem gemacht, wie sie sich heute darstellt: als das größte Gymnasium in Hessen, „das weltoffen, international und vernetzt mit diversen Hochschulen aufgestellt ist, individuelle Neigungen seiner Schülerschaft fördert und von Grund auf modernisiert worden ist“.

Mehr: GNZ vom 3. Februar.

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