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Darf Poldi ins Familiengrab?

Podiumsgespräch zum Thema Haustierbestattung in Hanau

08 Jul 2019 / 16:16 Uhr
Hanau (nic). Immer mehr Menschen wünschen sich, gemeinsam mit ihrem Haustier bestattet zu werden. Ob das in Zukunft ganz normal sein wird oder bloß eine Spinnerei bleibt, war am Donnerstagabend Thema einer Gesprächsrunde, zu der das City-Pastoral und die Tierarztpraxis Hanau eingeladen hatten. Auf dem Podium: Oberbürgermeister Claus Kaminsky, Tierärztin Dr. Ines Ott, Tierbestatter Richard Reiber, Bestatter Thomas Herrmann und Pfarrer Dr. Martin Abraham.

Auf kleinen Grabsteinen sind viele Namen zu lesen, oft auch ein letzter Gruß: „Du wirst immer bei uns sein“. Blumen schmücken die Gräber, steinerne Figuren und Stofftiere, liebevoll arrangiert. Doch auf dem Gelände an der Frankfurter Gontardstrasse haben nicht Menschen ihre letzte Ruhe gefunden, sondern Haustiere, vor allem Hunde und Katzen. An Orten wie jenem wird dem Wunsch Rechnung getragen, einem Geschöpf, dem man so eng verbunden war, einen würdevollen Abschied zu bereiten. Jener Wunsch nimmt zu, und geht bisweilen noch weiter: Manche wünschen sich, gemeinsam mit ihrem Begleiter bestattet zu werden.

Mehr: GNZ vom 9. Juli.

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