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Das Quäntchen Südamerika macht den Unterschied

Der weltberühmte Komponist Martin Palmeri probte mit der Hanauer Kantorei für Konzert am Sonntag

17. November 2022 / 15:37 Uhr
Hanau (re). Am vergangenen Montag erlebte die Hanauer Kantorei unter Leitung von Frank Hagelstange ganz besondere Momente: Der weltberühmte argentinische Komponist und Dirigent Martin Palmeri hatte seinen Besuch bei einer Sonderprobe angekündigt. Als sich um 19 Uhr der Probensaal der Alten Johanneskirche in Hanau allmählich mit den Sängerinnen und Sängern füllte, erschien ein lächelnder und zugewandter Mann, der auf die Personen um ihn herum zuging, ihnen die Hand schüttelte und freundlich „Hello“ sagte. Das war’s. Martin Palmeri war da. Kein großer Auftritt, keine besonderen Empfangsmaßnahmen, kein Aufsehen. Ein Mensch wie du und ich.

Nach den ersten Begrüßungs- und Vorstellungsworten seitens Frank Hagelstange und Chorsängerin Christiane Schmitz, die den Besuch Palmeris im Vorfeld organisiert hatte, begann die Probe zur Misa à Buenos Aires, bekannt als „Misatango“, mit dem Maestro. Die Kantorei hatte in den vergangenen Monaten intensiv an der Einstudierung des überall auf der Welt – sogar in Ägypten und in asiatischen Ländern, in denen ganz andere Religionen etabliert sind – aufgeführten Werkes gearbeitet. Am Sonntag, 20. November, wird es um 19 Uhr in der Hanauer Christuskirche aufgeführt.

Palmeri lauschte zunächst dem, was der Chor zu bieten hatte. Und das war schon sehr viel. Passage für Passage arbeitete Palmeri sich durch die einzelnen Elemente der Misatango. Es war erstaunlich, wie viele hilfreiche und verändernde, zum Teil minimale Tipps er für die Sänger hatte.

Mehr lesen Sie am 18. November in der GNZ.

Tickets ohne Platzangabe zu 10 oder 20 Euro gibt es noch an der Abendkasse. Maske ist nicht vorgeschrieben, kann jedoch getragen werden. Näheres zur Hanauer Kantorei unter www.kantorei-hanau.de.

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