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Debatte über Standort entbrannt

Ruf nach neuem Gymnasium für den Westkreis wird in den Reihen von CDU und FDP lauter

05 Jan 2021 / 17:25 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Hanau (re/mab). Nachdem der Kreistag Anfang Dezember den Entwurf für den neuen Schulentwicklungsplan zurück in den Bildungsausschuss überwiesen hat, ist nun eine Diskussion über ein neues Gymnasium im Westkreis entbrannt. An einem solchen führe kein Weg vorbei, betont unter anderem die FDP-Kreistagsfraktion in einer Pressemitteilung. Hintergrund ist die Befürchtung, dass die Stadt Hanau im Zuge der Kreisfreiheit auch ihre Schulpolitik vom Main-Kinzig-Kreis abkoppeln werde.

Die Kritik der Grünen und der FDP am Entwurf zum Schulentwicklungsplan des Kreises, den Bildungsdezernent Winfried Ottmann Anfang Dezember vorgestellt hat, war deutlich. Vor allem im Hinblick auf eine gymnasiale Oberstufe im Altkreis Hanau weise das Konzept „klar eine Tendenz zum Nichtstun auf“, hatte Reiner Bousonville (Grüne) im Kreistag betont. Ähnlich hatte sich auch Alexander Noll (FDP) geäußert. Der Hintergrund: Die vor 14 Jahren beschlossene Vereinbarung zwischen Kreis und Grimmstadt, die es ermöglicht, dass Schüler aus den umliegenden Kommunen im Westkreis auf Hanauer Schulen gehen können, soll vorerst nur bis zum Jahr 2024 fortgeschrieben werden. Für die Zeit danach vermissen Grüne und Liberale ein Konzept.

Mehr: GNZ vom 6. Janaur.