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Drinnen nur Kännchen

Silvia Becker hat ein eigenes Museum in Großkrotzenburg eingerichtet

11 Jul 2019 / 19:10 Uhr
Großkrotzenburg (nic). Omas Sonntagskaffeetafel mit feinem Porzellan, warmem Apfelkuchen und frisch geschlagener Sahne war ohne völlig undenkbar, doch heute, wo Kaffee meistens „to go“ ist, besitzen viele gar kein Milchkännchen mehr. Silvia Becker ist da eine Ausnahme, denn bei ihr zu Hause gibt es die kleinen Behältnisse für Kaffeesahne in Hülle und Fülle. Nicht eine, nicht zwei, sondern mehr als 1 300 Stück nennt sie ihr eigen. Die Großkrotzenburgerin sammelt seit knapp 20 Jahren Milchkännchen, und die dürfen seit Kurzem nun auch von der interessierten Öffentlichkeit in Augenschein genommen werden.

Ihr erstes Milchkännchen kauft Becker in den 70ern in Dänemark einfach nur, weil es ihr gefällt. Es bekommt ab und an vereinzelte Gesellschaft, aber erst viele Jahre später, etwa um die Jahrtausendwende, beginnt sie ganz bewusst, die Kännchen zu sammeln. Aus 300 Stück werden schnell 500 und der Platz schließlich knapp. „Wenn ich 1 000 habe, mache ich ein Museum auf“, diesen Entschluss hat Becker für sich gefasst, und so ist ihr Mann kein bisschen überrascht, als sie verkündet, ihre Werkstatt vom Erdgeschoss ihres Hauses nach oben verlagern zu wollen und all ihre Kännchen dort zu versammeln.

Mehr lesen Sie in der GNZ von 12. Juli.

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