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Ein Ohrwurm für die Hoffnung

Sankt Vinzenz-Krankenhaus Hanau mit eigener Version des „Wellerman“-Songs

02 Mrz 2021 / 15:25 Uhr
Hanau (re). Das Sankt Vinzenz-Krankenhaus in Hanau möchte den Menschen in Deutschland mit einem Song Hoffnung und Zuversicht in der Corona-Pandemie schenken. Mit einer eigenen Interpretation des bekannten „Wellermann-Songs“ greift die Klinik den aktuellen Trend auf, Seemannlieder zu singen. Das Video ist im Internet abrufbar.

Die Idee zur Aufnahme des Songs entstand, als die Referentin der Geschäftsführung, Melanie Scharlemann, eine Reportage über den WellermannSong im Fernsehen sah. Am gleichen Abend schrieb sie erste Kollegen an und fand schnell begeisterte Unterstützung. „Wir alle können noch gar nicht fassen, dass wir dieses Projekt binnen eines Monat auf die Beine gestellt haben“, so Scharlemann.

Unterstützung findet das Projekt auch seitens des Oberbürgermeisters der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, der die Schirmherrschaft übernommen hat. Auch für Kaminsky ist der Song mit der positiven Botschaft „Bald schon wird es besser sein, mit der Impfung und mehr Sonnenschein. Bald schon schauen wir zurück und halten uns’re Hände“ schon zu einem echten Ohrwurm geworden. Er dankt den Mitarbeitern für die Idee und die Umsetzung: „Das ist

genau das richtige Signal in dieser schwierigen Zeit. Wir brauchen so positive und zuversichtliche Botschaften, damit wir unseren gemeinsamen Feind, das Coronavirus, besiegen. Ich bin zuversichtlich, dass der Song in die Charts kommt.“

Seemannslieder spiegeln die Sehnsüchte der Menschen in der Corona-Pandemie wider: Seemänner kennen Verzicht, Entbehrungen und das sehnsüchtige Warten auf besser Zeiten und ein Wiedersehen mit Familie und Freunden. Das gemeinsame Singen und der Takt der Lieder half dabei, die harte Arbeit an Bord gemeinsam zu bewältigen und buchstäblich „an einem Strang zu ziehen“. Im Original des „Wellermann-Song“ wird die Vorfreude auf das Versorgungsschiff „Wellermann“ mit „sugar tea and rum“ besungen.

Das Video finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=lZP6O1DskHY

Mehr: GNZ vom 3. März.

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