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Ideen kommen beim Träumen

Spannende und bewegende Geschichten über Freundschaft – Die Hanauer Autorin Simone Weber im Portrait

24 Feb 2016 / 17:32 Uhr
Hanau-Steinheim (mab). Anfang Februar ist der neue Kinderroman von Simone Weber im Bremer „Franzius Verlag“ erschienen. „Das verwünschte Känguru“ ist nach dem fantastischen Märchen „Flop und Shaten“ von 2014 bereits das zweite Buch der in Hanau lebenden Autorin, das in gedruckter Form erscheint. Dabei erfreuen sich ihre rührenden Abenteuererzählungen über Freundschaft nicht nur bei jungen Lesern zunehmender Beliebtheit.

Es ist eine große Wohnung, die Behaglichkeit und Geborgenheit ausstrahlt, in der Simone Weber mit Ehemann und zwei Kindern (acht und 13 Jahre) lebt. Hier schreibt die ehemalige Verkäuferin an Auftragsarbeiten für eine Onlinetextbörse, und hier entwickelt sie ihre eigenen Geschichten am PC im heimischen Wohnzimmer. Das gelingt ihr am besten morgens, wenn die Kinder in der Schule sind, oder abends, wenn sie schlafen. „Mein Mann arbeitet in drei Schichten in einer Kunststofffabrik“, erklärt Weber. Am liebsten mag sie es, wenn er morgens arbeitet, dann gehört ihr die Wohnung alleine. Fast alleine. Immer dabei: zwei junge Katzen, die die Schriftstellerin mit ihrer Familie vor einem Jahr aus dem Tierheim geholt hat, da sie deren Geschichte berührt hat. Die Katzen waren als Babys in einer Falle gefunden worden. „Zuerst waren sie völlig traumatisiert und verängstigt“, erzählt Weber. „Mittlerweile haben die Kätzchen Vertrauen zu mir und meiner Familie gefasst und erkunden jeden Winkel der Wohnung.“

Simone Weber liebt Tiere, und sie liebt es, über Tiere zu schreiben. Im jüngst veröffentlichten Buch geht es um das junge Känguru Doob, das im Märchenreich lebt. Weil es von einer verbotenen Pflanze gegessen hat, wird es in eine Fledermaus verwandelt und in die Menschenwelt verbannt. Dort befreundet es sich mit der kleinen Lilli, die Doob im Käfig ihres Meerschweinchens Humphrey versteckt. Da Doob sowohl mit Lilly als auch dem Haustier sprechen kann, kommt es zu einer unerwarteten Verständigung von Menschen und Tieren. Natürlich hat es auch mit Humphrey etwas ganz Besonderes auf sich, denn auch er ist ein verwünschtes Wesen aus dem Märchenreich.

Mehr: GNZ vom 25. Februar

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