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Kunterbunte Ode an die Vielfalt

Rund 1 000 Besucher feiern ersten Hanauer Christopher Street Day

30 Jun 2019 / 17:13 Uhr
Hanau (nic). „Es wird schwül“, so die augenzwinkernde Wetterprognose, die Mitorganisator Peter Jüngling im Vorfeld des ersten Hanauer Christopher Street Day (CSD) abgab. Und tatsächlich kamen dessen Teilnehmer bei mehr als 30 Grad und kaum einem Lüftchen ganz schön ins Schwitzen. Doch auch wenn Jüngling mit jener doppeldeutigen Temperaturprognose (das Adjektiv für das Wetterphänomen und die Bezeichnung für männliche Homosexualität haben die gleiche Herkunft), goldrichtig lag, übertraf die Zahl der Besucher dann doch seine kühnsten Erwartungen: 1 000 Menschen kamen, um den ersten CSD in der Grimmstadt zu feiern.

Als der Tag für Jüngling und den harten Kern des CSD-Orga-Teams beginnt, sind die Temperaturen noch angenehm kühl, weil die Nacht noch nicht allzu lang vorbei ist. Ab acht Uhr morgens laufen rund ums Olof-Palme-Haus in Kesselstadt die allerletzten Vorbereitungen für eine Veranstaltung, auf die Jüngling und seine Mitstreiter seit der Vereinsgründung im Juli 2018 hingearbeitet haben – mit zunehmender Intensität. 50 Jahre nach dem inzwischen berühmten Aufstand homo- und transsexueller Menschen gegen die Polizeiwillkür in New York soll es erstmals auch in Hanau eine Demonstration für Gleichberechtigung und die Akzeptanz abweichender sexueller Lebensformen geben.

Punkt zwölf startet die Parade vom Schloss Philippsruhe in Richtung Innenstadt, ein kunterbunter Que(e)rschnitt der LSBTTIQ-Community.

Mehr: GNZ vom 1. Juli.

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