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Polit-Thriller um Macht und Mitgefühl

Schillers „Maria Stuart“ feiert am 18. Mai Premiere im Amphitheater Hanau

16 Mai 2019 / 17:50 Uhr
Hanau (re). Die zweite Premiere der Brüder Grimm Festspiele steht vor der Tür: Am kommenden Samstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr hebt sich im Amphitheater der symbolische Vorhang für „Maria Stuart“ nach Friedrich Schiller. Die Produktion aus der Reihe „Grimms Zeitgenossen“ ist wieder Chefsache: Intendant Frank-Lorenz Engel führt Regie in dem klassischen Drama um zwei starke Frauen.

Machthunger, Intrigen und erbarmungslose Willkür auf der einen, Stolz, Verzweiflung und Mitgefühl auf der anderen Seite – auf diese facettenreiche Sammlung menschlicher Gefühle und Abgründe können sich die Zuschauer der Brüder Grimm Festspiele freuen. Friedrich Schiller verewigte sie alle in seinem Drama „Maria Stuart“ und erntete seinerzeit dafür ein Lob aus berufenem Munde. Jacob Grimm attestierte ihm ein „tragisches Talent“, das „entschiedener und größer als in Goethe“ sei. Gute Gründe genug, um im Rahmen der Reihe „Grimms Zeitgenossen“ das Stück um zwei starke Frauen und ihren Kampf um den englischen Thron auf die Bühne zu bringen. Frank-Lorenz Engel hat sich des intensiven Literaturstoffes angenommen: „Es ist ein Polit-Thriller.“

Mehr: GNZ vom 17. Mai.

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