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Starke Frauen und viel Musik

„Schneeweißchen und Rosenrot“ feiert Premiere im Hanauer Amphitheater

07 Jul 2021 / 21:44 Uhr
Hanau. Eine zauberhafte Welt, zwei starke Frauen und jede Menge Humor: „Schneeweißchen und Rosenrot“ erfüllte bei der Premiere am Dienstagnachmittag alle Erwartungen. Das Publikum war wegen der pandemiebedingten Hygienevorschriften zwar nicht besonders zahlreich, dafür um so begeisterter im Amphitheater vertreten. Den Märchenfans war anzumerken: Ohne Kunst und Kultur war es tatsächlich still geworden bei den Hanauer Brüder-Grimm-Festspielen. Um so größer war die Freude, dass nun wieder Gesang, Lachen und jede Menge wohlverdienter Applaus an dieser liebgewonnenen Stelle ertönte.

Es ist eine Geschichte von Grenzen im Kopf, von Mut und vom Erwachsenwerden, die Regisseur Dennis Krauß nach dem Drehbuch von Jan Rademacher erzählt. Die Schwestern Schneeweißchen (Kristina Willmaser) und Rosenrot (Annalisa Stephan) leben nach dem Tod der Eltern bei Mama Nann (Claudia Brunnert) im Wald. Sie lieben sich innig und sind der Überzeugung „Für immer du und ich“. Die eine mutig, die andere vorsichtig, ergänzen sie sich perfekt und sind, jede auf ihre Art, starke und moderne Märchenfrauen. Der Fluss und das Zauberreich auf dessen anderer Seite sind tabu, denn seitdem der Frieden zwischen Menschen und Waldgeistern zerbrochen ist, hat die Hüterin des Waldes eine unüberwindbare magische Barriere geschaffen. Hierdurch ist jedoch auch die Fäulnis über das Land gekommen, die alle Pflanzen verderben lässt.

Eines Tages jedoch entdecken die Schwestern den Zwerg Gorm (Barbara Krabbe) auf ihrer Seite des Flusses und folgen ihm ins Zauberreich – ihre magischen Rosen, ein Geschenk ihrer Eltern, machen es möglich. Dummerweise öffnen sie damit unwissentlich auch die Pforte für die beiden Prinzen, Tristan (Florian Rast) und Eugen (Marcus Abdel-Messih), die nach dem musikalischen Motto „Das Lächeln blitzt, die Frise sitzt“ ebenfalls dem Ruf des Abenteuers folgen.

Mehr: GNZ vom 8. Juli.

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