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Steinzeit-Langhaus beim Hexenturm

Main-Kinzig-Kreis unterstützt originelles Geschichtsprojekt in Nidderau

23 Jan 2019 / 16:48 Uhr
Nidderau (re). Im Nidderauer Stadtteil Windecken wird „Geschichte gebaut“. Die sechs stattlichen Holzpfähle und die Querträger im Hexenturmgarten lassen bereits sehr deutlich erkennen, dass hier ein einzigartiges Bauwerk entsteht. Auch für Landrat Thorsten Stolz ist „diese Zeitreise in die Jungsteinzeit ein äußerst interessantes Projekt“, das der Main-Kinzig-Kreis jetzt über die Kulturförderung mit 10 000 Euro unterstützt.

Gemeinsam mit Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Kulturamtsleiter Matthias Schmitt und der Leiterin des Zentrums für Regionalgeschichte, Christine Raedler, besuchte Stolz das Gelände, wo das so genannte Langhaus künftig stehen soll. Die Pläne orientieren sich unter anderem an den entsprechenden Ausgrabungen in der Neuen Mitte von Nidderau, wo die rund 7000 Jahre alten Spuren aus der Jungsteinzeit (Neolithikum) bereits 2011 im Rahmen der Erschließung freigelegt wurden.

Die damalige Vorsitzende des Vereins für Vor- und Frühgeschichte im unteren Niddertal (VVFN), die inzwischen verstorbene Archäologin Dr. Gretel Callesen, hatte diese originelle Idee formuliert. Die jetzige Vorsitzende, Dr. Heike Lasch, hat diesen Gedanken nun aufgegriffen und weiterentwickelt. Zudem hatte die Stadt Nidderau wegen einer neuen Nutzung für den Hexenturmgarten angefragt, worauf sich der Verein spontan gemeldet hatte.

Mehr_ GNZ vom 24. Januar.

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