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„Terror hat keine Religion“

Mehr als 300 Menschen beteiligen sich an Kundgebung in Hanau gegen Hass und Antisemitismus

17 Okt 2019 / 17:19 Uhr
Hanau (jus). Bunte Regenschirme ragen in den grauen Himmel empor, auf mitgebrachten Schildern und Bannern sind Solidaritätsbekundungen und Aufrufe zu Toleranz und Liebe zu lesen. Es ist ein Anblick, der sicherlich auch Moritz Daniel Oppenheim sehr gefreut hätte. Direkt neben seinem Denkmal auf dem Hanauer Freiheitsplatz hatten sich am Mittwochabend, eine Woche nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle, mehr als 300 Menschen versammelt, um in der Brüder-Grimm-Stadt gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzten.

Der Angriff des rechtsextremen Täters auf die Synagoge in Halle am höchsten jüdischen Feiertag, dem Versöhnungsfest Jom Kipur, sei mit äußerster Brutalität erfolgt, wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky feststellte. Dass acht Jahrzehnte nach dem Holocaust in Deutschland wieder Juden offen von Mördern angegriffen werden, sei deprimierend und mache wütend. „Es ist traurig und beschämend, dass wir heute alle hier sein müssen.“

Mehr: GNZ vom 18. Oktober

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