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Teststreifen am Handgelenk

Hanauer Frauenbüro verteilt Armbänder zum Schutz gegen Ko-Tropfen

05 Aug 2019 / 16:10 Uhr
Hanau (re). „Lass dein Glas nie unbeaufsichtigt!“ Diese Warnung haben viele Mädchen und Frauen schon gehört, wenn sie im Begriff sind, auszugehen und einen Club oder ein Stadtfest zu besuchen. Grund sind die sogenannten Ko-Tropfen, die – zumeist Frauen – heimlich ins Getränk gemischt werden und sie hilflos und orientierungslos machen sollen. Mit einer bemerkenswerten Aktion will nun das Hanauer Frauenbüro für mehr Sicherheit sorgen.

Oft handelt es sich bei Ko-Tropfen um die Substanz Gamma-Hydroxybuttersäure (GBH), die schon wenige Stunden nach der Einnahme im Blut oder Urin nicht mehr nachgewiesen werden kann. Menschen, die unter dem Einfluss von GBH stehen, wirken stark betrunken, weisen große Erinnerungslücken auf und werden eventuell bewusstlos. Seit einigen Wochen ist ein Teststreifen-Armband auf dem Markt, mit dessen Hilfe Drinks einfach vor Ort auf GBH getestet werden können. Entwickelt wurde es von Kim Eisermann und ihrem Freund Sven Häuser, nachdem eine gemeinsame Freundin der beiden das Opfer von Ko-Tropfen wurde.

Mehr: GNZ vom 6. August.

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