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Zehn-Millionen-Projekt vorgestellt

Architekt und Betreiber präsentieren Nori Funpark im Steinheimer Ortsbeirat

14 Mai 2021 / 17:25 Uhr
Hanau-Steinheim (mab/re). Er soll nicht nur weit über die Grenzen Hanaus hinaus Strahlkraft entfalten, sondern auch aus der Luft betrachtet einen guten Eindruck machen – der geplante Nori Fun Park war am Mittwochabend Thema im Ortsbeirat Steinheim. Architekt Markus Rathke (Wuppertal) stellte das Zehn-Millionen-Euro-Projekt vor, das vom Flugzeug aus wie ein riesiges Auge wirken soll. Derweil bestehen am Boden noch Bedenken seitens der Anwohner, die die Verantwortlichen auszuräumen versuchten.

Mit rund 20 Gästen war die Sitzung des Steinheimer Ortsbeirats ungewöhnlich gut besucht. Angesichts der Größe des geplanten Vorhabens überrascht das große Interesse nicht. Oberbürgermeister Claus Kaminsky war persönlich erschienen, um für den Hallenspielplatz zu werben, der auf dem erhöhten Plateau des früheren Parkplatzes gegenüber dem Chinarestaurant an der Otto-Hahn-Straße errichtet werden soll. Derzeit läuft das Baugenehmigungsverfahren, die Bagger könnten bereits im Herbst rollen. Die Eröffnung des Indoor-Spielplatzes ist für Weihnachten 2022 vorgesehen.

Bauherr ist die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt, die bereits das benachbarte Nahversorgungszentrums Rondo realisiert hat – mit Architekt Markus Rathke, der auch den Nori Funpark entworfen hat. Das neue Gebäude soll mit dem Rondo und dem benachbarten Chinarestaurant in optischer Hinsicht ein Ensemble bilden. Markante Grundform aller drei Immobilien ist der elliptische Grundriss. Beim Funpark erfährt die Form eine Variation, in dem zwei Ellipsen gedreht übereinandergelegt werden. Die Baukörper sollen den Eindruck von Bewegung hervorrufen und so den Grundgedanken des Angebots spiegeln.

Mehr: GNZ vom 15. Mai.

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