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Anwältin akzeptiert Urteil

Prozess um Untreue: 51-jährige Juristin aus Steinau zieht Berufung zurück

13 Aug 2020 / 17:31 Uhr
Steinau/Hanau (dk/hgs). Nach drei Minuten war schon alles vorbei. Eine Rechtsanwältin aus Steinau stand gestern als Beschuldigte vor dem Landgericht Hanau. Die von ihr angestrengte Berufung zog die 51-Jährige nach einer kurzen Einlassung von Richterin Angela Peter aber wieder zurück. Deshalb ist das vom Amtsgericht im Februar gefällte Urteil nun rechtskräftig.

Das Amtsgericht Gelnhausen hatte unter dem Vorsitz von dessen Direktor Andreas Weiß die Anwältin wegen Untreue durch Unterlassen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte im Februar sogar 22 Monate gefordert.

Die Juristin aus Steinau war im vorliegenden Fall offenbar mit zwei Erbschaftsangelegenheiten amtlich betraut worden. Anstatt die Summen im fünfstelligen Bereich aber auf ein separates Anderkonto zu buchen, seien die Summen auf Privat- und Geschäftskonten übertragen worden.

Mehr: GNZ vom 13. August.

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