SUCHE

DRK-Gebäude offiziell übergeben

Einige hundert Menschen bei „Tag der offenen Tür“ / Viel Prominenz, Freude und Dankbarkeit

22. Juni 2022 / 20:40 Uhr
Schlüchtern (usd). Es ist nicht einfach nur ein Umzug wenige Meter weiter von der Hausnummer 15 in die 36 in der Kurfürstenstraße. Es ist ein Meilenstein für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Schlüchtern. In rund eineinhalbjähriger Bauzeit entstand ein modernes Domizil. Nun erfolgte im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ die offizielle Schlüsselübergabe.

In dem zweckmäßig gestalteten Neubau direkt gegenüber des „Haus im Bergwinkel“ sind nun gleich drei Institutionen an einem Ort untergebracht: Rettungswache, Geschäftsstelle und der DRK-Ortsverein Schlüchtern. Erstmals steht ihnen ein eigenes Gebäude zur Verfügung, bisher wurden gemietete Räumlichkeiten genutzt. Die Rettungswache ist bereits seit dem 1. Februar am neuen Ort stationiert und hat von hier aus bereits rund 1000 Einsätze gefahren.

Nicht nur die Sonne lachte an diesem besonderen Tag, auch die gesamte DRK-Gemeinde freute sich sehr – und mit ihnen viele hundert Menschen mit einiger lokaler Prominenz, die zu dem festlichen Anlass gekommen waren und von Michael Kronberg, Vorstandschef des DRK-Kreisverbandes Gelnhausen-Schlüchtern, begrüßt wurden. Und es gab reichlich Dankesworte.

Froh war beispielsweise Architekt Christoph Rack, den richtigen Zeitpunkt für den Bau gefunden zu haben. Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen sehe die Lage heute völlig anders aus. Peter Jökel, Chef der ausführenden Firma Jökel Bau, war über die „partnerschaftliche Zusammenarbeit“ und die Einhaltung des Kostenrahmens frohgelaunt: „Ich freue mich, dass wir in meiner Heimatstadt an einem Gebäude mitgestalten durften, von dem aus Leben gerettet wird.“

Norbert Södler, Präsident des DRK-Landesverbandes Hessen, sprach von einem „bedeutenden und zeitgemäßen Gebäudekomplex“ sowie einer „Stätte von Kameradschaft und Begegnung“. Als eine „Investition in die Sicherheit der Bürger“ wertete Landrat Thorsten Stolz (SPD) den Neubau. Das sei ein sehr guter Tag für die Menschen in der Region, zeigte er sich dankbar. Sie könnten sich auf das Deutsche Rote Kreuz verlassen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 23. Juni.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4