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Ermittlung wegen versuchten Totschlags

29-Jähriger griff Ordnungshüter mit Schere an / 50 Polizisten waren im Einsatz

10 Jan 2019 / 17:50 Uhr
Schlüchtern (tim). Gegen den am Dienstag in einem Schlüchterner Obdachlosen-Container von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) überwältigten Mann wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Dies berichtet Oberstaatsanwalt Dominik Mies. Die Maximalstrafe liege bei 15 Jahren.

Wie am Mittwoch berichtet, löste ein aggressiver, wohl verwirrter Mann „Am Reitstück“ einen Großeinsatz der Polizei aus. Er hatte einen Hilfspolizisten mit einer Schere angegriffen und sich anschließend in einem Container verschanzt. In der ursprünglichen Polizeimeldung war von einem 59-Jährigen die Rede. Tatsächlich sei der Mann erst 29 Jahre alt, erklärt Oberstaatsanwalt Mies. Derzeit ist der wohl verwirrte Mann in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Wie Polizei-Pressesprecher Rudi Neu berichtet, sei der Mann für die Beamten durch den „einen oder anderen Vorfall“ als „nicht ungefährlich“ bekannt. Dies könnte erklären, warum die Beamten in so großer Anzahl – zum Schluss waren es etwa 50 – und so vorsichtig vorgegangen seien.

Mehr dazu in der GNZ vom 11. Januar.

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