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Hilfe ist weiterhin notwendig

Hartmut Darmstadts Sri Lanka- und Nepalhilfe im Rückblick / Aufbau nach Tsunami und Erdbeben

17 Jan 2021 / 17:46 Uhr
Schlüchtern (re). Es war wie der Beginn eines zweiten Lebens, als Hartmut Darmstadt am 26. Dezember 2004 auf seiner 17. von inzwischen 49 Sri Lanka-Reisen zeitgleich mit der Flutwelle des verheerenden Tsunami in Sri Lanka ankam und ihm dadurch eine neue Aufgabe zugeführt wurde. Seitdem hat er mit Spenden von in Höhe von circa 140 000 Euro zahlreichen Menschen an der Südküste Sri Lankas helfen können, eine neue Existenz aufzubauen, Fischerboote, Gaskocher, neue Häuser und Toiletten, Hilfe für Schulen und ein eigener Kindergarten konnte 2007 errichtet werden, der auch heute noch Kinder mit guter Betreuung beherbergt. Mit dabei waren auf sieben Hilfsreisen auch Schüler des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums Schlüchtern.

Seit Herbst 2016 hat Hartmut Darmstadt nach dem großen Erdbeben in Nepal, einem der ärmsten Länder Südasiens, neue Hilfsprogramme gestartet. Seit 30 Jahren hat er das Land inzwischen zehnmal bereist und viele Menschen und Organisationen dort kennengelernt. Fast 80 000 Euro Spenden kamen in den gut vier Jahren zusammen, im ersten Jahr konnte er beim Bau eines neuen Waisenhauses für 20 Kinder in Bharatpur finanzielle Hilfe leisten, lernte dann das besonders herzlich geführte Kinderheim im benachbarten Sauraha kennen, ebenso das vor 25 Jahren von Alexander Schmidt gegründete Kinderdorf bei Pokhara mit zugehörigem Hostel in Kathmandu des „Freundeskreises Nepalhilfe“, und unterstützt, inzwischen auch selbst Mitglied dieses Vereins, regelmäßig diese sozialen Einrichtungen. Hinzu kamen noch Hilfen für ein weiteres Waisenhaus in Kathmandu und für zwei Schulen in Sauraha und im Gorkha-Gebiet mit der Ausstattung von Computern und Schulmöbeln und schließlich konnten für fast 700 Familien über die „Ofenmacher“ für nur je 10 bis 12 Euro rauchfreie Lehmöfen gebaut werden. Persönliche Kontakte, besonders auch zu den Kindern in den Waisenhäusern, sind ihm sehr wichtig und so lernte er inzwischen die Einzelschicksale und Lebensgeschichten vieler Waisen kennen und konnte ihnen zahlreiche Wünsche für Spielgeräte, Kleidung oder Schuhe erfüllen.

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