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Keine Ahnung haben, aber eine Meinung

Kabarettistin Lisa Fitz zieht mit dem Programm „Flüsterwitze“ Zuhörer in ihren Bann

10 Mrz 2020 / 18:30 Uhr
Schlüchtern (kel). Flüsterwitze darf keiner hören, aber jeder versteht sie. In ihrem Programm „Flüsterwitze“ hauchte die Kabarettistin Lisa Fitz in der voll besetzten Schlüchterner Stadthalle die Witze leise ins Ohr oder brüllte sie laut raus. Mehr als zwei Stunden hat die streitbare, humorvolle und manchmal sarkastische „liberale Feministin“ über Politik, Männer und Schurken hergezogen und auch dem weiblichen Geschlecht den ein oder anderen Seitenhieb verpasst. Anstrengend und anspruchsvoll war der Abend – sehr zum Gefallen der 430 Zuhörer.

Gleich zu Beginn hielt Liza Fitz Ausschau nach dem Bürgermeister. Sie bat Matthias Möller auf die Bühne und gab ihm seinen Autoschlüssel zurück, den er im Séparée vergessen habe.

„Hoffentlich wird es nicht so schlimm, wie es schon ist“, blickte Liza Fitz leicht angewidert in den politischen Alltag. „Die Demokratie kennt keine Flüsterwitze, weil alle Komiker in der Regierung sitzen.“ In totalitären Staaten sei dies anders. Auf die Frage „Was gibt es für neue Witze?“ laute die Antwort: „Zwei Monate Knast.“ „Beim Kabarett muss man sich immer fragen, was darf man sagen, was muss man sagen und was darf man nicht sagen.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 11. März.

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