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Schlüchtern als Kulturknotenpunkt

Stadtverwaltung plant Kultursommer mit vielen Höhepunkten in der Innenstadt

04 Mrz 2020 / 21:48 Uhr
Schlüchtern (re). Der Magistrat der Stadt Schlüchtern ist sich der Verantwortung und der Einzigartigkeit der ansässigen Kultur- und Vereinslandschaft in vollem Maße bewusst. In den vergangenen Monaten und Jahren wurde intensiv und hart daran gearbeitet, um eine bessere finanzielle und ideelle Unterstützung für alle Kulturtreibenden gewährleisten zu können. Deshalb ist ein Kultursommer mit zahlreichen Höhepunkten in der Schlüchterner Innenstadt geplant.

Der Magistrat merkt an, dass bereits im Dezember 2018 konkrete Gespräche mit den Verantwortlichen des Vereins „Kuki“ geführt wurden. Hierbei sei den Anwesenden die Nutzung der Räume des multifunktionalen Veranstaltungsraums im neuen Kultur- und Begegnungszentrum als mögliche Spielstätte für Film und Kultur ganz klar in Aussicht gestellt worden. Neben den angesiedelten vielschichtigen Kulturtreibenden könnte „Kuki“ einen erheblichen Beitrag zu den dort stattfindenden Kulturveranstaltungen leisten. „Das Angebot besteht nach wie vor, und wir sind gerne für Gespräche bereit. Es ist schade, dass man so vehement behauptet, es scheitere am Willen der Stadt. Dies ist nicht richtig“, so Bürgermeister Matthias Möller.

In einem Ortstermin in der Stadthalle Schlüchtern, gemeinsam mit den Verantwortlichen des „Kuki“, seien bereits im Dezember 2019 mit einem vom Verein bestellten Kinoausstatter die Räume begutachtet worden. Dort kam man zu dem Ergebnis, dass die Stadthalle als Kinosaal im derzeitigen Zustand ungeeignet sei. Die Forderungen der Verantwortlichen können weder im finanziellen noch im organisatorischen Umfang erfüllt werden, auch und gerade unter Rücksichtnahme auf die Vereine und andere Nutzer, die die Räume ebenfalls nutzen. „In Gesprächen wurden diverse Lösungen angeboten, wie zum Beispiel auch die Räumlichkeiten im Dorfgemeinschaftshaus Elm. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden, weil oft die Ansprüche schlicht und ergreifend zu hoch waren“, berichtet der Bürgermeister. Grundsätzlich steht jedem Verein die Stadthalle offen zur Verfügung.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 5. März.

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