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Steinauer Rebstöcke sind jetzt ein Naturdenkmal

Landrat Thorsten Stolz überreicht die Urkunde

10 Apr 2019 / 17:37 Uhr
Steinau (bak). Gerade sprießt zartes Grün am Wildbirnenbaum in der Steinauer Gemarkung „An der Kehl“. Den Stamm und die Äste entlang reckt sich unscheinbar ein zurzeit gänzlich kahles Stämmchen eines historischen Rebstocks. Dieser sowie ein weiterer Rebstock wenige Meter entfernt stammen aus der letzten Weinbauperiode in Steinau von 1821 bis 1846. Die historischen Rebstöcke haben den Angriff der Reblaus Mitte des 19. Jahrhunderts, Kriege und Klimaveränderungen überstanden. Landrat Thorsten Stolz persönlich überbrachte jetzt die Urkunde zur Ausweisung des Naturdenkmals.

Der Landrat erklärte, mit der Ausweisung sei dies ein guter Tag für die Brüder-Grimm-Stadt Steinau, den Geschichtsverein und die „Weinbruderschaft ad via regia a. d. 1670“. Er dankte dem Geschichtsverein und der Weinbruderschaft dafür, dass sie die seit 700 Jahren dokumentierte Geschichte des Weinanbaus – der wahrscheinlich über 1000 Jahre zurückreiche – als ein Stück Heimatgeschichte ins Bewusstsein rücken und den Weinanbau als Hobby wieder aufgenommen haben.

Mehr dazu in der GNZ vom 11. April.

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