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Im November soll Neubau der Kreissparkasse Schlüchtern an Obertorstraße starten

09 Sep 2020 / 19:22 Uhr
Schlüchtern (ag). „Es passt auf den Monat genau.“ Torsten Priemer ist zufrieden. Der vor drei Jahren skizzierte Zeitplan für den Abriss der Kreissparkasse Schlüchtern und den folgenden Neubau mitten im Herzen der Stadt ist heute noch gültig.

Priemer, Vorstandsmitglied des Geldinstituts, und Peter Jökel, Geschäftsführer der Firma Jökel Bau, sind bei diesem Projekt Partner: Die Baufirma hat das Gelände erworben und plant anstelle des Gebäudes zwei neue, die Kreissparkasse wird Hauptmieter für zunächst 25 Jahre.

„Wir erwarten die Baugenehmigung so rechtzeitig, dass wir im November mit den Bauarbeiten beginnen können“, sagt Peter Jökel. Zwei Jahre später, also voraussichtlich Ende 2022, sollen die Arbeiten auf die Zielgerade einbiegen. Die Kreissparkasse wird dann etappenweise mit den ersten Abteilungen einziehen. Anfang 2023 sollen auch die Kunden am neuen Standort empfangen werden. Das Frühjahr 2023 ist der anvisierte Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt, für das eine Investitionssumme von 16 Millionen Euro aufgerufen wird.

Derzeit laufen die Abrissarbeiten, und viele Passanten bleiben stehen, um das beeindruckende Schauspiel zu verfolgen. „Für das Sparkassen-S in luftiger Höhe interessiert sich eine Künstlerin, die es für ein Kunstprojekt verwenden will“, verrät Torsten Priemer. Zu hoffen bleibt, dass die Bauarbeiter es heil vom Hochhaus bergen können. Die Bank hat die Corona-Pandemie genutzt, um ihre Raumplanung, welche die Nutzung von 3000 Quadratmetern vorsieht, noch einmal der Frage zu unterziehen, ob das Konzept nach wie vor funktioniert. „Und ich kann sagen: Ja, und wir haben einen Haken dran gemacht“, sagt Priemer. Eine kleine Änderung gibt es trotzdem: Im markanten Kopfbau wird die Bank auf die Nutzung eines Stockwerks verzichten. Die 150 Quadratmeter sollen der Nutzung als Wohnungen zugeschlagen werden. Damit entstehen auf dem Areal etwa 20 Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Wohnflächen zwischen 55 und 115 Quadratmetern, erläutert Jökel. Alle Wohnungen wie auch das gesamte Projekt bleiben im Eigentum der Firma und werden vermietet.

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