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„Wir werden einfach allein gelassen“

Theo Zwermann, Betreiber der Erlebnisparks Steinau, fordert eine Entscheidung zur Tourismus-Branche in der Corona-Krise

05 Mai 2020 / 15:55 Uhr
Steinau (kor). Wer sich derzeit mit Theo Zwermann unterhält, spürt seinen Unmut und Frust über die derzeitigen Entwicklungen im Lockdown der Corona-Krise. Während Geschäfte, Wildparks und Museen unter strengsten Hygieneregeln längst wieder geöffnet haben, müssen die Vergnügungsparks noch warten. Nun setzt der Inhaber des Steinauer Erlebnisparks auf die heutige Konferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin. So ganz optimistisch ist er aber nicht, dass für seinen Betrieb eine Lockerung erfolgt und die Menschen wieder in die Erlebnisparks strömen können.

„Mir würde schon genügen, wenn überhaupt eine Aussage getroffen würde. Dann wüssten wir wenigstens, woran wir sind“, betont Zwermann, dessen Park sonst rund 130 000 Menschen pro Jahr besuchen. Zumindest ein Fahrplan wäre schon etwas. „Es sagt uns aber keiner, ob, wie und wann es weitergeht.“ Mit dieser Forderung steht der Erlebnispark-Betreiber nicht allein. Er hat hat die gesamte Tourismusbranche hinter sich, zu der auch sein Park zählt.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ am Mittwoch, 6. Mai

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