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Bäume sind die wichtigsten Klimaschützer

Vortragsabend „Gegenwind Bad Orb“: Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Landschaft und Natur

29. November 2021 / 17:07 Uhr

Bad Orb (ez). Über die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Landschaft, Natur und vor allem den Wald referierte der Diplom-Forstingenieur Johannes Bradtka auf Einladung von „Gegenwind Bad Orb“ im Haus des Gastes. Hier wurden er und die zahlreichen Gäste, die sich trotz strenger G-Vorschriften eingefunden hatten, von dem Vorsitzenden Heinz Josef Prehler begrüßt. Kurz ging Prehler auf die Geschichte des Bad Orber Vereins „Gegenwind“ ein, der vor knapp zehn Jahren gegründet wurde, nicht um per se Windkraftanlagen zu verhindern, wie er sagte, sondern um den Gesundheitsstandort Bad Orb vor den während der Amtszeit von Bürgermeisterin Helga Uhl angedachten zwölf Anlagen auf dem Pfarrküppel zu bewahren. Es sei um den Schutz von Menschen, Flora und Fauna gegangen, um einen unzerstört zu erhaltenden Wald und um die grüne Lunge der Kurstadt, die vielfältige Aufgaben erfülle. Für eine gute Zukunft müsse neben dem alles beherrschenden Klimaschutz gleichrangig der Schutz von Natur, Tier- und Pflanzenarten stehen. „Der Erhalt von Biodiversität und intakter Ökosysteme ist überlebenswichtig für Mensch und Natur.“ Damit lag Prehler natürlich genau auf der Linie von Johannes Bradtka, dem ehrenamtlichen Vorsitzenden des „Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern“. Der Verein ist Mitglied der „Bundesinitiative Vernunftkraft“. Bradtka war Mitarbeiter der Bayerischen Staatsforsten und der Bayerischen Forstverwaltung. Im Auftrag der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und des Nationalparks Bayerischer Wald arbeitet er an verschiedenen Forschungsprojekten mit.

Mehr in der GNZ vom 30. November.

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