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Bei der Hochwasserkatastrophe im Einsatz

Ortsgruppe des technischen Hilfswerks in Bad Orb blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

26. Dezember 2021 / 17:30 Uhr
Bad Orb (ez). Ein äußerst bewegtes Jahr geht mit rund einem Dutzend Einsätzen und zahlreichen Unterstützungen für den Ortsverband des Bad Orber Technischen Hilfswerks zu Ende. Christoph Rieger, seit vielen Jahren heimischer THW-Ortsbeauftragter, zieht Bilanz von ganz unterschiedlichen Einsätzen mit einer großen Bandbreite von THW-Möglichkeiten.

Nach heftigem Schneebruch starteten die Einsätze im Januar. Gleich an drei Einsatzstellen wurden in der Gemarkung Straßen von Bäumen und Ästen, die der Schneelast nicht standgehalten hatten, befreit. Außerdem mussten Fahrzeuge von den Straßen geräumt werden, die Probleme mit den Schneemassen hatten. Nur wenige Tage später wurde die Fachgruppe Infrastruktur von der Deutschen Bahn AG zur Unterstützung angefordert. Aufgrund von Hochwasser war eine Unterführung im Bahnhof Bad Soden-Salmünster für Bahnreisende unpassierbar, und es mussten Absicherungs- und Pumparbeiten durchgeführt werden.

Auch für Aufgaben in Sachen Testen und Impfen setzten sich die Bad Orber in der Pandemie-Zeit ein. Zwei Tage halfen sie dem Ortsverband Gelnhausen im dortigen Impfzentrum, und in Bad Orb unterstützte ein Trupp der Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung bei der Errichtung eines Corona-Testzentrums. Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit dem DRK Bad Orb und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Orb. Hinzu kam der Aufbau von Notdächern (Zelten) vor dem Testzentrum. Amtshilfe leistete das THW der Kriminalpolizei bei einer Eigentumssicherung.

Mehr lesen Sie am 27. Dezember in der GNZ.

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