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Der Original-Bad-Orber

Wer wird Bürgermeister in der Kurstadt ? CDU-Kandidat Tobias Weisbecker

15 Sep 2021 / 17:45 Uhr

Bad Orb. Er war in der Jungen Union in Bad Orb – ja, die gab es tatsächlich einmal –, als die CDU in der Kurstadt mit Bürgermeister Hugo Metzler einen uneingeschränkten Herrscher im Amt hatte, einen Bürgermeister vom alten Schlag. Seit 28 Jahren hat der zwar in Gelnhausen Geborene, aber dennoch als Original-Bad-Orber Geltende in der Kurstadt politische Mandate inne – und jetzt will er es wissen: Tobias Weisbecker wirft als Bürgermeisterkandidat der CDU seinen Hut in den Ring. Aber der „Hut im Ring“ ist eigentlich das falsche Bild: Der CDU-Kandidat will nicht kämpfen, er will überzeugen. Er will nicht persönlich werden, sondern konstruktiv handeln. Betrachtet man sein politisches Tun in all den Jahrzehnten, ist dieses Bild glaubwürdig. Doch scheint Weisbecker zu wissen, was die Kehrseite dieser Wahrnehmung ist. Ist er am Ende einer, der nichts voranbringt, keinen Biss hat. Im GNZ-Gespräch sagt er: „Das Zuspitzen ist nicht so mein Ding, doch wenn Entscheidungen getroffen sind, dann werde ich für die Umsetzung garantieren.“ Also doch ein Macher?

Weisbecker hat sich für das Gespräch das Eiscafé im früheren Hotel „Weißes Ross“ ausgesucht. In glorreichen Zeiten der Kurstadt war das Hotel und Restaurant ein Vorzeigebetrieb. Das Ursprungsgebäude steht schon lange nicht mehr, dafür wurde die Fachwerkfassade, die in Richtung Marktplatz schaut, originalgetreu wieder hergestellt. Der Blick auf die Innenstadt ist der Grund, warum Weisbecker diesen Ort gewählt hat. „Die Sanierung der Innenstadt muss eines der Schwerpunktthemen für die kommenden Jahre sein.“ Und weiter: „Ich habe auch das Ziel, in den kommenden sechs Jahren dort wesentliche Schritte voranzukommen und im Idealfall das Projekt auch abgeschlossen zu haben.“ Doch nicht nur deswegen sitzt er gerne in dem Eiscafé: Er verbindet viele Erinnerungen mit diesem Ort – es „ist auch emotional, weil man in früheren Jahren sehr viel Zeit hier auf dem Marktplatz verbracht hat“.

Mehr in der GNZ vom 16. September.

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