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Ein Miteinander von Frauen für Frauen

Die Katholische Frauengemeinschaft Bad Orb feiert 70-jähriges Bestehen / Blick in die Chronik

06 Dez 2020 / 19:20 Uhr
Bad Orb (ez). Sieben Jahrzehnte voller Gemeinschaft, sozialem Engagement und Einsatzbereitschaft: In diesem Jahr feiert die Katholische Frauengemeinschaft Bad Orb (KFD) ihr 70-jähriges Bestehn – wenn auch anders als geplant. Ein Blick in die Chronik zeigt: Die KFD war von Anfang an geprägt von christlichem Gemeinschaftssinn.

Vorgängerinnen der Orber KFD, die heute rund 200 Mitglieder zählt, waren Jungfrauen- und Müttervereine vor über 100 Jahren. Bereits um 1899 gab es eine Orber Jungfrauen-Congregation und in den 1930er Jahren einen Mütterverein. Gut erhaltene kostbare Fahnen aus dieser Zeit wurden auf dem Dachboden der Sakristei, der von dem Brand an Weihnachten 1983 verschont geblieben war, gefunden.

Die Geburtsstunde der KFD Bad Orb war im Januar 1950 erfolgt, als aus dem Vermeldungsbuch am zweiten Sonntag nach Epiphanias in St. Martin folgendes vorgetragen wurde: „Wir beabsichtigen, einen katholischen Frauenverein zu gründen. Alle katholischen Frauen, die in besonderer Weise an dem kirchlichen Leben Interesse haben, sind herzlich eingeladen, Mitglieder zu werden. Hierzu gehören auch alle Jungfrauen, die nicht mehr dem Mädchenbund angehören. Die Gründungsversammlung wird Mittwoch, den 25. dieses Monats, im Saale des Jugendheimes stattfinden.“

Unter Pfarrer Lins war 1950 der frühere Mütterverein in die große Gemeinschaft der Frauen- und Müttergemeinschaften eingetreten. 300 Frauen hatten mit der damaligen Vorsitzenden Maria Hessberger und Kassiererin Josefine Jöckel den Gründungstag gefeiert. Ähnlich sollte auch die diesjährige Feier anlässlich des 70-jährigen Bestehens vollzogen werden. Aufgrund der Corona-Pandemie kam jedoch alles anders, wie KFD-Vorsitzende Marlies Kalweit am Geburtstag der Orber Frauengemeinschaft bedauerte: „Auch wir wollten heute bei Kaffee und Kuchen ein paar schöne Stunden verbringen. Leider ist es anders gekommen und unsere Feier ist kleiner geworden.“

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ am Montag, 7. Dezember

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