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Familie Bräscher an der Spitze

Bad Orber Schützen veranstalten Königsschießen

02 Jul 2019 / 20:36 Uhr
Bad Orb (nu). Das Königsschießen der Schützen Bad Orb erinnerte dieses Jahr an die „unendliche Geschichte“. Die letzten vier Schützen, die noch um die Königswürde auf den Adler zielten, brauchten knapp vier Stunden Zeit und der Vogel fiel erst beim 434. Schuss. Das war absoluter Rekord. Der Jubel war riesig. Stefan Bräscher verharrte zunächst sprachlos auf seinem Stuhl, denn einige Stunden zuvor hatte seine Tochter Mira Bräscher mit dem 223. Schuss den Adler zu Fall gebracht und wurde Jungschützenkönigin. Damit wird das neue Königshaus 2019/2020 mit seinen Königen aus einer Familie den Schützenverein Bad Orb bei offiziellen Anlässen vertreten.

Das Königsschießen startete mit einem Zeremoniell am Sonntagmorgen vor dem Schützenhaus. Präsidentin Bettina Neukamp rief alle Schützen zum „Antreten zur Eröffnung des Königsschießens“ und begrüßte dazu auch den Bürgermeister Roland Weiß sowie Stadtverordnetenvorsteher Heinz Grüll. Eröffnet wurde der Wettstreit um Königsehren mit dem ersten Schuss vom scheidenden König Wolfgang Göb, gefolgt von Heinz Grüll und Roland Weiß sowie 14 weiteren Schützen. Beim siebten Durchgang waren es dann noch sieben und bis zur Runde elf dezimierte sich die Zahl der Schützen auf vier: Stefan Bräscher, Boris Bayer, Michael Noll und Andreas Koch.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 3. Juli.

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