SUCHE

„Gates open. Arms open. Guards gone.“

In der Nacht zum 2. April 1945 endeten die Qualen der Wegscheide-Gefangenen

27 Mrz 2020 / 15:47 Uhr
Bad Orb (ez). Am Ostermontag 1945 befreite die US-Army die Kriegsgefangenen im Stammlager der deutschen Wehrmacht (StaLag IXB) auf der Wegscheide. Ostern fiel damals auf den 1. und 2. April. Damit liegt das Ende der Nazi-Schreckensherrschaft in Bad Orb und dem Lager bei Bad Orb am kommenden Mittwoch und Donnerstag 75 Jahre zurück. Die GNZ blickt in einer zweiteiligen Serie auf die Ereignisse. Teil eins befasst sich mit der Geschichte des Lagers und der Befreiung. Teil zwei der Serie folgt am kommenden Mittwoch. Dabei werfen wir einen Blick in Chroniken und die Aufzeichnungen von Zeitzeugen.

Von Ende 1939 bis Ostern 1945 war die Wegscheide ein Stammlager der deutschen Wehrmacht für Kriegsgefangene, kurz StaLag IXB, das eines der grausamsten Gesichter des Krieges zeigte und Tod, Hunger und Zwang, Verletzungen an Leib und Seele über viele Nationen brachte. Für die Bewachung der Kriegsgefangenen waren im Wesentlichen Landesschützen-Bataillone eingesetzt. Franzosen, Belgier, Slowaken, Italiener, Serben, Russen und Amerikaner fristeten hier ihr Gefangenenleben oder starben „auf der Höhe da droben“, wie es im Wegscheide-Lied heißt.

Mehr in der GNZ vom 28. März.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: