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Hacke, Spitze, hoch das Bein im XXL-Format

Große Showsitzung des Geselligkeitsvereins Viktoria Bad Orb

25 Feb 2019 / 09:01 Uhr
Bad Orb (nu). Bunte Lichter strahlten leuchtend aus dem Narrenschiff der Konzerthalle in den Nachthimmel – und lud ein zum Mitmachen. Unter dem Motto „Die Viktoria lässt es wieder krachen!“ präsentierte der Geselligkeitsverein Viktoria seine Fremdensitzungen, die mit der vierten Showsitzung ihren Höhepunkt und fulminanten Ausklang fanden. Nach elf Paukenschlägen übernahmen Büttenreden, Tanz, Sketche sowie Akrobatik und ganz viel Musik das Zepter der Unterhaltung, als der Elferrat begleitet von den Garden in die festlich geschmückte Narrhalla zu den Klängen des Narrhalla Marsches einmarschierte. Die „Fischbörner Bube“ übernahmen als Sitzungskapelle gemeinsam mit dem TV Blasorchester die musikalische Gestaltung der Show.

Das ideenreich kostümierte Narrenvolk erwartete ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Akteure für beste Stimmung und viele unterhaltsame Stunden froher Ausgelassenheit sorgten, bei denen „Singsang, Gebabbel, aber auch Zuhorsche“ aufgetischt wurden. Zum Warm-Up spielten die „Fischbörner Buben“ mit Sänger Thomas Nienstedt und Klaus Trageser am Keyboard Evergreens, Stimmungslieder oder Schunkler bis hin zum legendären „Humbatäterä“, bis sich der Vorhang öffnete und es hieß: „Jetzt geht’s los, hier spielt die Musik.“

Pünktlich übernahm der Elferrat das Regiment. Sitzungspräsident Sebastian Geiger hieß die Narren zur vierten Showsitzung in der 54. Sitzungskampagne im 127. Vereinsjahr der Viktoria willkommen, blickte dabei auf einen voll besetzten Saal, hieß Gäste sowie Ehrengäste willkommen und führte in Reimen durch den Abend. „Bühne frei“, lautete das Stichwort und die Nachwuchsgarde eröffnete mit einem fetzigen Tanz das Programm. Anschließend betrat mit Lorena Weisbecker der jüngste Redegast zum ersten Mal auf einer Abendsitzung die Bütt. „Ich will Trainerin werden und bändigen die Tanzherde“, war ihr frommer Wunsch an den Verein, der gab ihr die Aufgabe ein Tanzmariechen zu trainieren. Ausführlich schilderte sie die Theorie, danach folgte die Praxis. Grazil betrat Sebastian Becker die Bühne und demonstrierte das Erlernte. In Gardeschläppchen Größe 50 und auch sonst eher in Übergröße gehüllt, ging es von primären Übungen bis hin zu „Hacke, Spitze, hoch das Bein“. Das Publikum grölte vor Begeisterung und erlebte seinerseits erste Übungen im Bauchmuskeltraining. Anschließend tauchten die Tanzmäuse ab in die Unterwasserwelt mit Fischen, Quallen und Korallen sowie einem Taucher, der über allem schwebte.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 25. Februar.

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