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Historische Wirklichkeit statt Romantik

Mitspieler gesucht für das Projekt „Ein Räuberleben“

25 Jan 2019 / 15:48 Uhr
Bad Orb (ez). Die Spessarträuber sind legendär und sollen nun in einer gemeinsamen Initiative von Spessart regional und den Gemeinden Bad Orb, Jossgrund und Flörsbachtal in einer weiteren Variante als szenisches Theater an ausgewählten Standorten in einer Mischung aus historischer Führung, Theater und Improvisation wieder aufleben. Zur Informationsveranstaltung hatten sich rund 30 Interessierte, darunter auch Vertreter von bestehenden „Spessarträuber“-Gruppierungen, im Haus des Gastes eingefunden. Angenehm überrascht über diesen regen Besuch zeigte sich Rainer Schreiber, Jossgrunds Bürgermeister, der in seiner Funktion als Vorsitzender von Spessart regional den Abend moderierte.

Mit dem Projekt „Ein Räuberleben – SpessartTheater hautnah“ solle etwas Neues in Richtung Heimat und Tourismus ausprobiert werden, erklärte Schreiber. Ein intensiv ausgearbeitetes Konzept, in dem auch geschichtliche und sozialgeschichtliche Faktoren Berücksichtigung finden, hat die Theaterpädagogin Athena Schreiber entwickelt. Den meisten Menschen fiele zum Begriff „Spessart“ vor allem das „Wirtshaus im Spessart“ als Kultfilm mit Lieselotte Pulver oder die Rahmenerzählung in Wilhelm Hauffs Märchenalmanach ein, erklärte sie. Das geplante Projekt wolle jedoch nicht die Räuberromantik mit den verklärten Geschichten nachspielen, sondern sich mit der historischen Wirklichkeit beschäftigen.

Mehr erfahren Sie in der GNZ vom 26. Januar.

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