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Mehr Effizienz in den Kühlräumen

Energetische Sanierung der Bad Orber Friedhofshalle

16 Jul 2020 / 16:23 Uhr

Bad Orb (ez). Die Projekte zur energetischen Sanierung der Bad Orber Friedhofshalle schreiten munter voran. In der BRD-Denkmaltopografie, im Band „Main-Kinzig-Kreis II/1“ steht über die Trauerhalle, dass sie 1967-69 nach Entwürfen der Architekten Emil Weisbecker und Walter Dieringer errichtet wurde; Ausführung durch das Architekturbüro Paul Dehmer (alle Bad Orb). Der Entwurf zu dem Glasfenster stammt von dem Groß-Auheimer Künstler August Peukert. Das farbenfrohe Mosaik mit dem Motiv der Auferstehung im Innenraum wurde ebenfalls von Peukert, einem der bedeutendsten Nachkriegskünstler des Kreises, entworfen und auch selbst ausgeführt. „Eine außergewöhnlich beeindruckende Trauerhalle, die nicht nur dank ihrer Dimension, sondern auch aufgrund der künstlerischen Gestaltung aus dem Rahmen der üblichen Friedhofsbauten herausragt“, heißt es abschließend in der Topografie. Älteren Bad Orbern dürfte noch in Erinnerung sein, dass die Beisetzung des Altbürgermeisters Anton Drisch des erwarteten und eingetroffenen großen Andrangs wegen im Frühjahr 1968 bereits von der Trauerhalle aus stattfand, obwohl sie damals noch nicht fertiggestellt war.

Über den Stand der Arbeiten informierte sich die GNZ bei den zuständigen städtischen Mitarbeitern Sabrina Schäfer und Jürgen Rieger (beide Friedhofsverwaltung). Die Kühlanlage wurde im April ausgetauscht und die Anzahl der Kühlräume von sechs auf vier reduziert. Diese Räume werden künftig mit moderner und energieeffizienter Technik gekühlt.

Mehr in der GNZ vom 17. Juli.

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