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„Sind wir eine Wohnstadt oder sind wir ein Bad?“

Dr. Jürgen Srocke sieht Bad Orb am Scheideweg und wünscht sich eine Entscheidung

05 Apr 2019 / 16:38 Uhr
Bad Orb (in). „Bad Orb muss sich entscheiden. Sind wir eine Wohnstadt oder sind wir ein Bad?“ – seit vielen Jahren kämpft Dr. Jürgen Srocke dafür, dass die Stadt Bad Orb Gesundheitsangebote wieder mehr in den Fokus rückt. Srocke ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Balneologe und sitzt nicht nur für die FBO im Stadtparlament, sondern auch in den Aufsichtsräten der Bad Orb Kur GmbH und der Marketing GmbH. Srocke sieht er die Stadt am Scheideweg. Politik und Bevölkerung sollten endlich Farbe bekennen, wohin die Reise geht. Als wichtigsten Schritt sieht der Arzt und Politiker dabei die Schaffung eines Therapiezentrums.

Srocke beklagt, dass die Stadt hier einfach zu langsam voranschreitet, schließlich hat die Stadtverordnetenversammlung schon vor Jahren 500 000 Euro für ein Therapiezentrum bereitgestellt, wo das ortsgebundene Heilmittel – die Sole – zur Anwendung kommen soll. Weil das so lange dauert, hat Srocke das Gefühl, dass „die Stadt und der Bürgermeister“ das Vorhaben nicht wirklich wollen. Ihn stört, dass Bürgermeister Roland Weiß immer nur sagt, „was nicht geht“, anstatt einmal deutlich zu sagen, „wo er hin will“. Immerhin liege dem neuen Kurdirektor das Projekt am Herzen – mit der Arbeit von Dr. Dirk Thom zeigt sich Srocke zufrieden – im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dessen Arbeit kontraproduktiv gewesen sei.

Mehr in der GNZ vom 6. April.

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