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„Wir sind froh, dass es uns alle noch gibt“

Kurgeschäftsführer blickt auf katastrophale Zahlen

15 Jan 2021 / 16:51 Uhr
Bad Orb (in). Hotels geschlossen, Restaurants und Einzelhandel dicht, menschenleere Becken in der Therme – der ohnehin in den vergangenen Jahren nicht gerade prosperierende Tourismus-Standort Bad Orb litt im Jahr 2020 besonders hart unter den Beschränkungen in der Corona-Krise. Die Beschäftigten der Kurgesellschaft sind teilweise in Kurzarbeit, die Tourist-Info hat die Türen geschlossen, nur telefonisch sind die Mitarbeiter noch zu erreichen. Aber immerhin: „Wir sind froh, dass es uns alle noch gibt“, versucht Kur-Geschäftführer Dr. Dirk Thom der Lage doch noch etwas Positives abzugewinnen – auch wenn er sich mit Blick auf das Jahr 2020 katastrophalen Zahlen gegenübersieht.

Die Ankünfte von Gästen, die in Bad Orb statistisch erfasst werden, sind nach den Erhebungen der Kurgesellschaft in den Monaten Januar bis Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent zurückgegangen. 480 000 Ankünfte verzeichnete die Stadt in diesem Zeitraum im Jahr 2019 noch – 2020 waren es 260 000 weniger. Die letzten zwei Monate des Jahres dürften aufgrund der in diesem Zeitraum verschärfter Beschränkungen das Blatt nicht zum Guten wenden.

Mehr in der GNZ vom 16. Januar.

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