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Angeklagter macht reinen Tisch

Salmünsterer Motorrad-Krimi: Geständnis am vierten Verhandlungstag

25 Nov 2020 / 17:42 Uhr
    Bad Soden-Salmünster (ls). Am vierten Verhandlungstag im Fall um den Salmünsterer Motorrrad-Krimi platzte der Knoten: Der 29-jährige Angeklagte legte ein umfassendes Geständnis ab und räumte alle Vorwürfe ein.

    Richter Dr. Wolfgang Ott verurteilte ihn daraufhin wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Fahrens eines Fahrzeugs ohne Versicherungsschutz zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird. Vor einer Frist von zwei Jahren darf ihm keine Fahrerlaubnis erteilt werden. Der Mann aus Steinau muss außerdem 150 Sozialstunden ableisten und sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung stellen.

    Der Vertreter der Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von acht Monaten ohne Bewährung für den mehrfach und einschlägig Vorbestraften gefordert. Schon als Jugendlicher war der 29-Jährige mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Auch später als Erwachsener wurde er immer wieder verurteilt, so beispielsweise wegen Körperverletzung, Betruges und Beleidigung. Besonders häufig war es jedoch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, was ihm auch schon Bewährungsstrafen einhandelte. Dabei habe er keine Bewährung bis zum Schluss durchgehalten, sondern musste mehrmals auch in Justizvollzugsanstalten einrücken, unterstrich der Ankläger.

    Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 26. November.

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