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Darum kämpfen, dass es weitergeht

Heilbäderverband zieht erste Corona-Bilanz

28 Sep 2020 / 17:11 Uhr

Von Lena Quandt

Bad Soden-Salmünster. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, darüber sind sich Stefan Ziegler, Kurdirektor von Bad Soden-Salmünster, und Michael Köhler, Vorsitzender des Hessischen Heilbäderverbands, einig. Bei der Mitgliederversammlung des Verbands im Spessart-Forum in Bad Soden wurde deutlich: Corona hat die Kurbetriebe überrollt. Verheerende wirtschaftliche Folgen sind zu erwarten.

Nichts wurde schöngeredet bei der Zusammenkunft. Kurdirektor Ziegler zitierte während einer Pressekonferenz Bad Soden-Salmünsters Bürgermeister Dominik Brasch (parteilos) mit den Worten: „Die Heilbäder und Kurorte sind durch die Pandemie in ihrer Existenz bedroht.“ Hessens Kurbetriebe würden ohne Unterstützung die Krise nicht überstehen, fügte Ziegler hinzu.

Für Hessen ergibt sich folgendes Bild: ein Rückgang der Übernachtungszahlen von 45 Prozent, geschätzte 27 Millionen Euro Einnahmeverluste aus den Tätigkeiten für Kur und Tourismus, keine Kongresse und keine Veranstaltungen. Insgesamt 40.000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Es brauche Lösungen, um die Abwicklung von Kurbetrieben zu verhindern.

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 29. September, in der GNZ.

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