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Ein Abschied in aller Stille

Pfarrer Dr. Michael Müller verlässt nach 16 Jahren Kirchengemeinde St. Peter und Paul

24 Nov 2020 / 17:26 Uhr
Bad Soden-Salmünster (hgs). Nach fast 16 Jahren in der Kurstadt verlässt Pfarrer Dr. Michael Müller die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul, um am ersten Advent seine neue Pfarrstelle in Hünfeld anzutreten. Am vergangenen Wochenende hielt er den letzten Gottesdienst als Gemeindepfarrer an Salz und Kinzig. In der Salmünsterer Pfarrkirche durfte sich der Geistliche im Beisein des Rathauschefs zum Abschied ins goldene Buch der Stadt eintragen.

Vonseiten der Kirchengemeinde waren mehrere Gottesdienste angedacht, in denen sich die Gemeindemitglieder hätten verabschieden können, diese konnten aber coronabedingt nicht wie geplant stattfinden. In einer Videobotschaft auf der Internetseite der Pfarrei äußerte sich Michael Müller, dass er in aller Stille gehen werde. Dabei hatte er aber offenkundig sein Pfarrteam unterschätzt: Heimlich organisierten die Mitarbeitenden eine kurze Abschiedsfeier für ihren bisherigen Chef.

Dabei sprachen Eva Emeling für die Gemeinde und den Pfarrgemeinderat, Sandra Henkel und Katja Harnischfeger für das Pastoralteam sowie Manfred Goldbach für den Verwaltungsrat, teilte das Pfarramt am Montag mit. Sie machten dabei deutlich, wie sich Pfarrer Müller in die Kirchengemeinde eingebracht und diese beständig vorangebracht. Zusammen mit den Gremien und Gemeindemitgliedern habe er immer den Blick in die Zukunft gerichtet. Ingo Heil würdigte im Namen der Messdiener die Arbeit des Priesters mit Blick auf den wichtigen liturgischen Dienst der Ministranten. Am Ende der Feier gab der aus Ulmbach stammende Michael Müller den Dank an seine Gemeinde zurück und verabschiedete sich ebenso wie das Pfarrteam mit „Auf Wiedersehen“.

Bürgermeister Dominik Brasch brachte den Dank für viele Jahre guter Zusammenarbeit zwischen der kirchlichen und der politischen Gemeinde zum Ausdruck. Nach dem Gottesdienst wurde Dr. Michael Müller die Ehre zuteil, sich in das goldene Buch der Stadt eintragen zu dürfen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 25. November.

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