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Erhebliche Auswirkungen

Experte erklärt Stadtverordnetenversammlung das Neubauprojekt der Bahn

30 Sep 2020 / 22:21 Uhr
Bad Soden-Salmünster/Schlüchtern (tim/hgs). Externe Referenten dürfen während einer Stadtverordnetenversammlung eher selten ans Rednerpult treten. Wenn doch, handelt es sich zumeist um ein größeres Projekt. Über das Raumordnungsverfahren zur Bahn-Neubaustrecke durch den Bergwinkel referierte Wulf Hahn kurz nacheinander gleich in zwei Stadtverordnetensitzungen.

Der Diplom-Geograph und Hauptgesellschafter der Firma Regio-Consult, eine Fachagentur für Stadt-, Verkehrs-, Umwelt- und Landschaftsplanung aus Marburg, erläuterte die fachliche Stellungnahme im Raumordnungsverfahren zum Variantenvergleich samt Auswirkungsprognose auf der Neubaustrecke zwischen Gelnhausen und Kalbach zunächst vor den Mandatsträgern in Schlüchterns Stadthalle und danach vor deren Kollegen aus Bad Soden-Salmünster im Spessart-Forum.

In erster Linie beleuchtete Hahn den Trassenvergleich der Varianten IV und VII, ging aber auch auf Mischmodelle und eine Verquickung der Varianten V und VII sowie auf Nachfrage auch auf andere Möglichkeiten ein, etwa der „Gorissen“-Variante entlang der Bestandsstrecke und der A 66, die er aber als nicht ausführbar einstufte.

Hahn begleitet das Verkehrsprojekt seit 2014, anfangs im Auftrag der Initiative Pro Spessart, die sich gegen die „Spessartvariante“ I wandte – und damit auch Erfolg hatte. Inzwischen ist Hahn für Schlüchtern und die Kurstadt an Salz und Kinzig, die Stadt Steinau und die Gemeinde Kalbach unterwegs. Die Abgabefrist für Einwände beim Regierungspräsidium in Darmstadt war am 30. September.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 1. Oktober.

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